
Downsizing bei Piercings – Warum es so wichtig ist
Was bedeutet Downsizing beim Piercen?
Beim Piercen wird zunächst ein etwas längerer oder größerer Schmuck eingesetzt, um Schwellungen Platz zu geben und die Heilung zu unterstützen.
Downsizing bedeutet, diesen Erstschmuck nach der ersten Abschwellphase (meist zwischen 3-6 Wochen) gegen ein kürzeres, besser sitzendes Schmuckstück auszutauschen.
Dieser Schritt ist kein „Designwechsel“ (obwohl auch ein neuer Aufsatz möglich ist), sondern ein wichtiger Teil der Heilung – ähnlich wie das Entfernen einer Schiene nach einem Bruch.
Bei den meisten Piercings ist es nach 6 Wochen soweit und wir bitten dich uns dann Bilder per E-Mail zu sende.
Merkst du allerdings schon ab der dritten Woche, dass der Stab raus steht, kannst du uns dann bereits Bilder senden.
Ausnahmen sind das Helix und das Scapha Piercing. Bei diesen Piercings, kannst du uns in jedem Fall ab Woche drei Bilder senden.
Sollte der Schmuck gewechselt werden können, geben wir dir ein Go für die Buchung eines stabwechsel / downsizing -Termins.
Bitte beachte, dass die vollständige Abheilungszeit deines Piercings weit über der Zeit liegt, wo ein kürzerer Schmuck notwendig ist. Es ist nicht ausgeschlossen, dass durch unterschiedliche Gründe nochmal ein längerer Stab benötigt werden kann.
Jeder Körper ist ganz individuell und somit auch jede Heilung. Mach dir bitte keine Sorgen, wenn du nicht in den zeitlichen Rahmen liegst.
Warum ist Downsizing wichtig?
Ohne Downsizing kann es zu Problemen bei der Heilung kommen:
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Reizungen durch Bewegung des Schmucks
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Veränderung des Winkels vom Piercing
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Bildung von überschüssigem Narbengewebe
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schnelleres Hängenbleiben
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häufigere Schwellphasen
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höheres Risiko für Infektionen
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bei Oralpiercings: größere Gefahr für Zahn- & Zahnfleischschäden

Hier wurde zu lange mit dem Downsizing gewartet, sodass der Winkel des Piercings schief wurde.
Egal, um welches Piercing es sich handelt, bitte sende uns 2-3 gut ausgeleuchtete Bilder (wenn du dich damit wohl fühlst).
Bitte beachte bei den Fotos:

...dass der Aufsatz vorne an der Einstichstelle aufliegt, sodass wir sehen, wie weit der Stab auf der anderen Seite herausguckt.
